Fragen und Antworten:

Unrealistische Zeiten werden angezeigt oder Ei wird nicht erkannt, was kann ich tun?

Nach häufiger Verwendung kann es sein, dass die Waage neu kalibriert werden muss. Das funktioniert rasch und einfach. Bitte führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Eieruhr auf eine ebenen Fläche stellen und nichts in die Waagschale legen.
  2. Eieruhr ausschalten.
  3. Linken Knopf (H) gerückt halten und den rechten (Einschalt-) Knopf gleichzeitig drücken.
  4. Beide Knöpfe wieder loslassen, im Display steht kurz „nul“, danach ist EiZeit kalibriert und kann wieder wie gewohnt verwendet werden.
Wovon hängt die Kochdauer für perfekte weiche Eier ab?

Erstens davon, welche Konsistenz des Dotters gewünscht wird. Weich, kernweich, wachsweich oder hart. Das kann an der smarten Eieruhr EIZEIT® ausgewählt werden.

Zweitens sind physikalische Eigenschaften, wie die Größe der Eier, die Lagertemperatur und der Luftdruck zur Bestimmung der optimalen Kochdauer für perfekte weiche Eier wichtig. Die smarte Eieruhr EIZEIT® ermittelt diese Parameter automatisch und berechnet die optimale Kochdauer.

Drittens hat das Alter der Eier einen Einfluss auf die Kochdauer. Je länger Eier gelagert werden, desto kürzer ist die Kochdauer. Außerdem vergrößert sich die Luftkammer durch längere Lagerung und der Dotter kann sich verformen und verschieben. Wenn der Dotter nahe an der Schale zu liegen kommt, wird er beim Garen ungleichmäßig erwärmt, und das Ergebnis ist nicht befriedigend. Ganz frische Eier sind auch nicht optimal, denn am besten schmecken Eier erst vier bis sechs Tage nach dem Legen.
Wenn es sich nicht vermeiden läßt, und Eier rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gekocht werden sollen, ist es ratsam, an der Eieruhr EIZEIT® eine Härtegradstufe kleiner zu wählen, damit die Eier nicht härter werden als erwartet. Das Problem mit dem verformten und verschobenen Dotter läßt sich so aber auch nicht lösen.
Um perfekte weiche Eier zu erhalten, sind ein bis zwei Wochen kühl und feucht gelagerte Eier ideal.

Die Form der Eier, die Dicke der Schale und noch einige andere Faktoren haben auch einen Einfluss auf die Kochdauer. Allerdings in so geringem Maß, dass diese in der Praxis vernachlässigt werden können.

Ei in kaltes oder kochendes Wasser legen?

Grundsätzlich sind beide Varianten möglich.
Wenn man das zu kochende Ei in kaltes Wasser legt, sollte man auch wissen, wie lange die Erwärmung bis zur Siedetemperatur dauert. Die Dauer ist unter anderem abhängig von der Menge und der Ausgangstemperatur des Wassers, von der thermischen Leitfähigkeit und der Form des Kochtopfes, von der Leistung der Kochplatte bzw. der Gasflamme und vielem mehr. Da die meisten dieser Faktoren nicht bekannt sind, und in einer Küche auch nicht auf praktikable Art und Weise ermittelt werden können, bedarf es viel Glück um ein brauchbares Ergebnis zu erhalten.
Es ist daher wesentlich zweckmäßiger, zu kochende Eier in bereits kochendes Wasser zu legen. Denn die Temperatur von kochendem Wasser ist bekannt, und beträgt bei Normaldruck immer 100°C. Änderungen des Luftdrucks durch Wetterlage oder Höhenlage führen auch zu einer Änderung der Wasser-Siedetemperatur und damit zu einer Änderung der gesamten Kochzeit. EIZEIT® hat daher einen Drucksensor eingebaut und kann die genaue Siedetemperatur und in weiterer Folge die optimale Kochdauer exakt berechnen.

Soll ein Ei vor dem Kochen angestochen werden?

Dazu gibt es unterschiedliche Ansichten. Wird ein kaltes Ei in kochendes Wasser gelegt, kann es zu Spannungen in der Schale kommen und diese kann platzen. Ebenso steigt der Druck im Inneren des Eies durch Bildung von Dampfbläschen schnell an. Dieser Druck kann von der Luftblase im Ei nicht mehr kompensiert werden und führt ebenso zum Platzen. Wird ein kaltes Ei in kaltes Wasser gelegt und dieses langsam erwärmt, treten diese Probleme kaum auf, allerdings kann man auf diese Weise nur mit viel Glück ein perfektes weiches Ei zubereiten.

Auch die Schalendicke kann sehr unterschiedlich sein. Daher gibt es empfindliche und weniger empfindliche Eier.

Im Zuge der Entwicklung von EIZEIT® haben wir tausende Eier auf unterschiedliche Art gekocht und dabei die Erfahrung gemacht, dass das Anstechen der Eier an der Luftblasen-Seite das Risiko des Platzens wesentlich verringert.

Gibt es beim Kochen einen Unterschied zwischen Bio- und nicht-Bio Eier?

Im Zuge der Entwicklung von EIZEIT® haben wir zahlreiche Eier aus verschiedenen Gewichtsklassen (XL,L,M,S in den USA auch XXL) und Haltungsformen (0,1,2) von verschiedenen Produzenten gekocht. Dabei haben wir festgestellt, dass die Haltungsform keinen erkennbaren Einfluß auf die Konsistentz des weichen Eies hat. Geschmacklich und optisch gibt es aber erhebliche Unterschiede. Auch bei Bio-Eiern. Wie allgemein beim Kochen, ist die Auswahl der Rohmaterialien entscheidend für das Ergebnis.

Sollten Eier nach dem Kochen abgeschreckt werden?

Abschrecken klingt schon sehr abschreckend. Das soll man auch mit Eiern nicht machen. Denn, werden frisch gekochte Eier in kaltes Wasser gelegt, dann zieht sich der Inhalt der Eier, vorallem die Luftblase, zusammen und zieht über die Poren der Schale und die Anstechöffnung Wasser ins Innere der Eier. Eventuell an der Schale vorhandene Salmonellen sind durch ausreichende Kochdauer zwar schon abgestorben, Wasser im gekochten Ei ist aber trotzdem nicht sehr appetitlich.

Wichtig hingegen ist, nach dem die optimale Kochdauer erreicht wurde, den Kochvorgang zu stoppen. Die Wärme des Kochwasseres soll nicht mehr weiter in das Innnere des Eies wandern. Dazu soll die Temperatur des Wassers ungefähr auf die gewünschte Kerntemperatur des Eies (ca. 64°C) gebracht werden. Das wird am besten erreicht, indem in das kochende Wasser ca. 1/4 Liter kaltes Wasser gegeben wird, und die Eier darin 20 Sekunden ziehen. EIZEIT® hat auch für die Abkühlphase eine eigene Funktion eingebaut.

Wie kam es zur Entwicklung der smarten Eieruhr EIZEIT?

Immer wieder war meine Familie und ich beim Eier kochen mit dem Ergebnis unzufrieden. Daher suchte ich nach einem Weg zum perfekten weichen Ei.

Der österreichische Physiker Mag. Werner Gruber widmet in seinem Buch „Die Genussformel“ unter anderem auch ein Kapitel der Zubereitung von Eiern. Dort stellt er eine Formel und eine Schablone zur Bestimmung der optimalen Kochzeit vor. Das war für mich der Anstoß, zu diesem Thema weitere Recherchen anzustellen. Dabei zeigte sich, dass es am Markt kein Gerät gibt, welches die optimale Kochdauer einfach, zuverlässig, genau und kostengünstig ermittelt. Zwar wurden schon vor einigen Jahren Patente für Verfahren und Vorrichtungen, welche physikalische Parameter zum Kochen von Nahrungsmitteln berücksichtigen, angemeldet, allerdings dürfte keine dieser Vorrichtungen die Marktreife erlangt haben. Damit war die Idee geboren, selbst ein innovatives und einfach zu bedienendes Gerät zu entwickeln. Das Ergebnis ist EIZEIT® die smarte Eieruhr.

Dr. Charles D.H. Williams, Senior Lecturer an der University of Exeter, School of Physiks, hat die Formel zur Berechnung entwickelt und unter dem Titel „The Science of Boiling an Egg“ veröffentlicht. Die Berechnung der optimalen Kochzeit in der smarten Eieruher EIZEIT® basiert auf dieser Formel.

Die Arbeiten von Mag. Werner Gruber und Dr. Charles D.H. Williams, waren eine wichtige Grundlage für die Entwicklung des Produktes EIZEIT®.

Warum sind Mitkoch-Eier billiger als EIZEIT ?

Das Prinzip der „Mitkoch-Eier“ beruht darauf, dass Kunststoffeier mit den zu kochenden Eiern gelagert und auch gemeinsam gekocht werden. Im Kochtopf signalisieren die „Mitkoch-Eier“ die von ihnen aufgenommene Wärmemenge mittels Farbveränderung, durch Piepsen oder Abspielen einer Melodie. Analog dazu kann dann auf den Härtegrad der Eier geschlossen werden. Allen Varianten der „Mitkoch-Eier“ ist gemeinsam, dass die Ausgangstemperatur und der Luftdruck in die Anzeige einfließen. Ein wesentlicher Faktor, nämlich die Größe der Eier, wird jedoch ingnoriert. Außerdem wird berichtet, dass es beim Kochen der Kunststoffeier bei einigen Modellen zu Geruchsbelästigung kommen kann. Die elektronisch betriebenen Mitkoch-Eier benötigen eine Batterie, welche nicht gewechselt werden kann. Wenn die Batterie nach ein, zwei Jahren leer ist, muss das ganze Produkt weggeworfen werden.
EIZEIT® hingegen, ist ein sehr genaues Messgerät, ausgestattet mit präzisen Sensoren für Masse, Temperatur und Luftdruck, welche unter anderem auch in der Medizintechnik zum Einsatz kommen. Es ist extrem stromsparend und umweltfreundlich konstruiert. Ein Satz quecksilberfreier Batterien hält über zwei Jahre und kann danach einfach gewechselt werden. Außerdem ist der Betrieb auch ganz ohne Batterien mit einem Micro-USB-Handy-Netzgerät möglich. Es sind keine Verschleißteile eingebaut. Somit ist jahrelange und nachhaltige Funktion garantiert.

Ist Eizeit auch für harte Eier geeignet?

Ja, sehr gut sogar! Wird ein Ei zulange gekocht wird der Dotter bröselig und es entsteht ein grüner Rand. Eizeit berechnet in Stufe 4 die Garzeit so, dass der Dotter im Kern gerade hart ist. Perfekt für Ostereier.

Ich möchte ein Ei in der Mikrowelle kochen, geht das?

Das geht selten gut! Der Wasseranteil im Ei wird zu Dampf und kann zu einer Explosion führen. Ein entsprechender Versuch wird zum Beispiel hier beschrieben. Abgesehen davon, lässt ich auch die Konsistenz des Dotters nicht vorhersehen.

Können Eier auch in Dampf gegart werden?

Ja, natürlich. Das ist sogar eine sehr energieeffiziente und zeitsparende Methode. Wasserdampf hat bei Normaldruck eine Temperatur von 100°C. Es reicht also, wenn Sie einen Kochtopf nur mit ca. 1cm Wasser füllen, das Wasser zum Kochen bringen und dann die Eier hineinlegen. Wichtig ist aber, dass ein Deckel auf den Topf gegeben wird, damit der Dampf nicht entweichen kann. Die, durch unterschiedlichen Luftdruck (z.B. Höhe) bedingte Abweichung der Wasserdampf Temperatur, wird von EIZEIT® automatisch berücksichtigt und in die Kochdauer eingerechnet.

Warum war in der Sendung „Abenteuer Leben“ das Ei mit der Methode Eizeit weicher als die anderen Eier?

Die Tester haben sich nicht an die Gebrauchsanleitung und die physikalischen Voraussetzungen gehalten:

1. Bei offenem Kochtopf muß ausreichend Wasser (ein bis 2cm über dem Ei) verwendet werden. Oder, wenn weniger Wasser benützt wird (z.B. bodenbedeckt) muß unbedingt ein Deckel drauf. Das wäre dann die Dampfgarmethode. Beides war in der Sendung nicht der Fall.

2. „Abschrecken“ ist nicht die optimale Methode um das „Nachziehen“ zu verhindern. Eizeit hat stattdessen eine eigene „Abkühlphase“ einprogrammiert. Diese wurde aber in der Sendung nicht verwendet. Das Ei wurde 20 Sekunden zu früh aus dem Wasser genommen.

3. Der Kunde kann den gewünschten Härtegrad selbst bestimmen. Wer sein weiches Ei härter mag, kann die nächst höhere Härtegradstufe (1 bis 4) wählen. Das hätte man auch in der Sendung machen können. Alle bisherigen Kunden machen das so und sind sehr zufrieden damit.

4. Es wird in der Sendung reklamiert, dass mehrere Versuche auf der selben Härtegradstufe immer zum gleichen Ergebnis geführt haben. Das ist richtig und auch gut so, denn genau dafür wurde das Gerät entwickelt. Nur wenn man EiZeit immer gleich falsch benutzt (siehe oben), wird man damit nicht das gewünschte Ergebnis erzielen.

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